Von Facebook zu Meta
Nachdem Facebook im Jahr 2004 online gegangen ist, hat sich viel verändert. Mittlerweile handelt es sich um ein milliardenschweres Unternehmen. Deswegen ist Facebook nicht nur ein soziales Netzwerk, sondern ein Konzern, wozu auch beispielsweise die Plattformen WhatsApp und Instagram gehören. Um dieser Entwicklung einen Namen zu geben, wird aus Facebook jetzt der Name Meta.
Metaversum
An der Userexperience, die NutzerInnen auf Facebook, Whatsapp und Instagram erfahren, soll sich nichts ändern. Jedoch soll die Dachgesellschaft über diesen Diensten von nun an den Namen Meta tragen und einen neuen Fokus auf das Metaversum lenken. In der virtuellen Umgebung „Metaversum“ sieht Mark Zuckerberg die Zukunft der digitalen Kommunikation sowie die des Unternehmens.
Mit diesem Schritt möchte der Facebook-Mitgründer die Identität des Unternehmens überarbeiten. Zuckerberg möchte, dass sein Unternehmen zukunftsweisend ist und eine tragende Rolle in der zukünftigen digitalen Welt spielen wird.
Die Entwicklung zur digitalen Welt
Das Metaversum (engl. „Metaverse“) soll eine digitale Parallelwelt darstellen und das Internet dreidimensional erweitern. Es soll dabei der Nachfolger des Internets sein. Laut Experten soll das Netz dabei durchlässiger werden. Das bedeutet, dass die Online-Welt näher zusammenrückt und ein reibungsloser Austausch von Daten vorherrscht, weswegen z.B. das Ein- und Ausloggen in verschiedene Accounts wegfällt. Dabei soll diese Welt eine eigene Wirtschaft mit einer eigenen Währung sein. Zudem sollen die virtuelle und materielle Welt mehr miteinander verbunden werden.
Was für viele eine reine Zukunftsfiktion ist, ist für einige Unternehmen ein wichtiger Zukunftsaspekt, den diese verfolgen. Welche Rolle Meta dabei einnehmen wird, ist unklar. Die Bestrebungen, einen aktiven Part in der Gestaltung der zukünftigen digitalen Welt zu spielen, sind jedoch zu erkennen.
Reines Ablenkungsmanöver?
Facebook hat in den letzten Jahren für viele Skandale gesorgt. Gerade im Zusammenhang mit den Themen wie Datenschutz und Datenweitergabe hat sich ein schlechtes Image über Facebook etabliert. In der jüngsten Vergangenheit sorgten veröffentlichte interne Dokumente für Aufsehen, da diese zeigten, dass Zuckerberg Profite höherstellt, als das Wohlergehen der NutzerInnen.
Durch den Namenswechsel wurde die Öffentlichkeit abgelenkt, sodass der Fokus nicht mehr auf den negativen Schlagzeilen liegt.
Wie die Zukunft von Meta aussieht, wird die Zukunft zeigen. Weitere Skandale sollten jedoch trotz Namenswechsel nicht passieren, da ein neuer Name alleine nicht das Image poliert.